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Tipps für Camping-Anfänger

So wird dein erster Campingtrip zum Erfolg

Jeder beginnt mal als Camping-Anfänger. Für inzwischen 11 Million Deutsche ist Camping die schönste Urlaubsform. Und wir gehören dazu 🙂 Warum wir Camping so lieben, habe ich hier mal aufgeschrieben:

Wir finden jeder sollte Camping zumindest mal ausprobieren. Damit dein erster Trip auch als Camping-Anfänger kein Reinfall wird, findest du hier meine Empfehlungen, die auch das erste Campingerlebnis zu einem Erfolg lassen werden.

Inhaltsverzeichnis

Suche dir einen Campingplatz in der Nähe

Warum in die Ferne schweifen…? Gerade, wenn man sich nicht sicher ist, ob Camping die richtige Urlaubsform ist, sollte man beim ersten Mal nicht allzu weit von zu Hause wegfahren. Mit einer kurzen Anreise kann man dann das Abenteuer Camping erstmal nur für eine oder zwei Nächte ausprobieren.

Und wenn wirklich etwas essentielles vergessen wurde oder man den Trip spontan abbrechen will, ist man schnell wieder zu Hause.

Campingplätze gibt es wirklich genug, ich bin mir sicher, dass es auch in der Nähe deines Wohnortes einen schönen gibt. Wie man den für sich idealen Campingplatz findet, habe ich hier beschrieben.

Viele Campingplätze liegen landschaftlich an schönen Plätzen. Es kann also sehr gut sein, dass du durch deinen Campingtrip eine idyllischen Ort in deiner Region findest, den du bisher gar nicht kanntest.

Diesen schönen Ort haben wir 2021 in nur einer Fahrtstunde von uns entfernt entdeckt: Campingplatz Gräveneck

Kauf dir erstmal wenig Ausrüstung bzw. leihe sie

Für Campingausrüstung kann man viel Geld ausgeben – sehr viel Geld. Und dabei ist es fast egal, ob man mit dem Wohnmobil oder nur mit einem Zelt unterwegs ist. Gerade durch den Boom der Camping- und Outdoorbranche gibt es sehr viele Dinge auf dem Markt und jeder will dir eine Menge davon als unentbehrliche Campingutensilien verkaufen.

Für deinen ersten Trip als Camping-Anfänger brauchst du nicht viel.

Ich habe schon Leute gesehen, die im Kofferraum ihres Autos eine Matratze und eine Decke gelegt haben und damit zum Campen gefahren sind. Warum denn nicht? Das Campinggefühl stellt sich ja gerade dann ein, wenn man in der Natur unterwegs ist und merkt, dass man mit wenig Dingen glücklich sein kann. Und das bekommt man auf jeden Fall bei dieser Art des minimalistischen Campings.

Aber selbst wer etwas mehr Ausstattung dabei haben möchte, kann diese zunächst günstig kaufen. Unser Tipp ist hierfür Decathlon, der viel Campingzubehör führt oder – noch besser, weil nachhaltiger – Ebay Kleinanzeigen. Hier findest du Zelte, Campingkocher, Isomatten etc. oft noch in sehr gutem Zustand. Oder du fragst im Freundeskreis, ob dir jemand Ausrüstung leihen kann.

Wer nicht mit dem Zelt, sondern in einem Campingfahrzeug unterwegs sein will, kann inzwischen auch diese bei diversen Anbietern mieten. Paul Camper vermittelt Camper von Privatpersonen, Roadsurfer ist Vermieter von VW Bullis. Perfekt für ein kurzen Campingwochenende oder sogar einen kleinen Roadtrip, um auszuprobieren, ob Camping einen begeistert.

Für die ersten Campingerfahrungen reicht ein Zelt, wenn das Auto nicht genug Platz zum Schlafen bietet.

Suche dir einen Campingplatz mit guter Ausstattung

Campingplätze gibt es in so vielen verschiedenen Abstufungen ihrer Ausstattung. Vom naturnahen Platz, dessen Ausstattung sich auf ein Sanitärgebäude beschränkt bis hin zum Luxus-Campingplatz, der es von der Ausstattung her mit einem sehr guten Hotel aufnehmen kann.

Suche dir einen guten durchschnittlichen Platz für deinen ersten Urlaub als Camping-Anfänger.

Zu einfach ist vielleicht für den Anfang nicht gut, weil es dich evtl. abschreckt, wenn du direkt auf viel Komfort verzichten musst. Aber einen zu luxuriösen Platz würde ich auch nicht aussuchen. Denn damit könntest du den Flair von “echtem” Camping verpassen.

Also, schau nach Plätzen, die über eine solide Ausstattung verfügen: Ordentliche Sanitäreinrichtung, einen Kiosk oder kleinen Laden, Restaurant, Stromversorgung, Angebote zur Freizeitgestaltung (ein See, Wanderwege, Kinderspielplatz… je nachdem, wo deine Interessen liegen). Ich denke, damit kannst du dann nicht viel falsch machen.

Starte bei gutem Wetter

Regenwetter und Kälte können auch eingefleischte Camper mürbe machen. Mit der richtigen Ausstattung (am besten ein geräumiges Camperfahrzeug) lassen sich auch mal ein paar Tage schlechtes Wetter aushalten. Aber gerade, wenn du das erste Mal auf einem Campingplatz Urlaub machst, hilft Sonne doch sehr, die schönen Seiten des Camping zu erleben und zu genießen. Morgens den Kaffee in der Sonne genießen und einfach die Seele baumeln lassen… solche Momente machen das Camping zu etwas besonderen.

Einen Campingurlaub in Dänemark haben wir wegen schlechtem Wetter tatsächlich auch mal früher als geplant abgebrochen.

Gehe Essen

Gerade die Zubereitung von Mahlzeiten kann beim Camping etwas kompliziert werden und erfordert oft eine genaue Planung. Man kann nicht auf einen Vorratsschrank und vollen Kühlschrank zurückgreifen, sondern muss die Mahlzeiten genauer vorplanen. Und dann hast du nur einen kleiner Herd, wahrscheinlich keinen Backofen, der Herd kocht anders als der daheim, plötzlich fehlt doch noch das passende Gewürz … Es gibt einige Herausforderungen, die beim Kochen auf dem Campingplatz gerade als Camping-Anfänger auf dich warten.

Um Frust zu vermeiden, empfehle ich dir, für die Hauptmahlzeit einfach Essen zu gehen. Frühstück lässt sich auch gut mit kleinem Küchenequipment zubereiten. Aber wenn das Kochen eines warmen Gerichtes wegfällt, entspannt das ungemein.

Denke an die die Camping Must-Haves

Ja, es braucht eigentlich nicht viel fürs Camping. Doch einige Must-Haves gibt es doch, die meiner Meinung nach unabdingbar sind.

Badeschlappen. Wie auch in öffentlichen Schwimmbädern, willst du auch in den Campingduschen nicht barfuss laufen. Und auch zum schnellen Gang nachts aufs Klo sind Schuhe, die die man schnell schlüpfen kann, extrem praktisch.

Stirnlampe. Wer sich einmal Nachts über einen stockdunklen Campingplatz zur Toilette vorgetastet hat, vergisst die Stirnlampe so schnell nicht mehr. Natürlich kannst du auch eine Taschenlampe einpacken, aber Stirnlampen sind nicht ohne Grund so beliebt beim Camping. Auch im Dunkeln muss mal etwas umgeräumt oder getan werden und dann ist es einfach sehr praktisch, die Hände frei zu haben und trotzdem Licht zu haben.

Handtücher. Wenn du sonst im Hotel Urlaub machst, muss du keine Handtücher einpacken. Anders auf einem Campingplatz. Dort gehören Handtücher auf jeden Fall zu den Dingen deiner persönlichen Badezimmerausstattung dazu. Selbst wir – die inzwischen keine Camping-Anfänger mehr sind – haben diese schon mal vergessen.

Feuerzeug. Egal, ob du mit Gas oder Spiritus kochst, für beides brauchst du eine Feuerzeug, um den Herd anzumachen. Inzwischen habe ich auch von Campern gehört, die einen Induktionsherdplatte mit zum Camping nehmen. Dann solltest du auf jeden Fall ein langes Stromkabel dabei haben. Denn die Stromquelle ist oft ein paar Meter von deinem Stell- oder Zeltplatz entfernt.

Und, wann geht es bei dir los?

Nun bin ich gespannt, welchen Tipp dir als Camping-Anfänger bei der Planung deines ersten Campingtrips hilft. Ich freue mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt 🙂 Erzähle mir auch gerne, wie deine ersten Erfahrungen mit Camping waren.

Wenn dir der Beitrag gefallen hat, teile ihn gerne.

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