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Unser bestes Camping-Zubehör

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Mein Mann Sebastian hat mich mit seiner Campingliebe angesteckt, als wir uns kennenlernten. Das heißt, wir campen zusammen seit 13 Jahren und seit fast 12 Jahren auch mit Kind(ern). In der Zeit haben wir viel Camping-Zubehör genutzt. Vieles wurde nach einem Urlaub schon wieder weggelegt, anderes hat uns ein paar Jahre begleitet, bevor es auch wieder aussortiert wurde.

Inzwischen haben wir ein ganz gutes Sortiment zusammen gestellt mit Dingen, die sich bewährt haben. Hier stelle ich euch unser bestes Camping-Zubehör vor. 

Hinweis: Den Artikel habe ich zunächst im November 2021veröffentlich und im April 2026 aktualisiert.

Inhaltsverzeichnis

(Faltbare) Spülschüsseln

Ich lehne mich mal aus dem Fenster: Abspülen gehört zu den Top 3 der nervigsten Camping-Aufgaben 😅. So richtig unerquicklich wird’s aber erst, wenn man das dreckige Geschirr irgendwie zum Spülbecken balancieren muss – und der Weg dahin auch noch länger ist.

Unser erster kleiner Durchbruch war eine faltbare Spülschüssel*. Flach zusammengelegt verschwindet sie fast unsichtbar im Gepäck – perfekt für begrenzten Stauraum. Aber der echte Gamechanger kam mit der großen faltbaren Variante*. Zusammengefaltet kaum höher als die kleine, aufgeklappt aber ein echtes Raumwunder: Unser Geschirr von vier Personen (inklusive zwei bis drei Mahlzeiten) passt locker rein. Bedeutet für uns: nicht nach jedem Essen sofort zum Abwasch hetzen, sondern entspannt sammeln und später alles in einem Rutsch erledigen 🙌.

Richtig praktisch sind auch die stabilen Griffe – damit lässt sich selbst eine volle Schüssel bequem transportieren. Für den schnellen Abwasch zwischendurch oder kleinere Spülbecken haben wir trotzdem immer noch die kleine Version dabei. Dieses Duo ist einfach unschlagbar. Und ja… Abspülen wird dadurch nicht plötzlich zum Highlight des Tages 😄 – aber definitiv deutlich entspannter.

Wir setzen übrigens auf die Schüsseln von Outwell, die uns mit ihrer robusten Qualität überzeugt haben. Unsere kleine ist die Outwell Collaps Spülschüssel*. Die große Version, die wir nutzen, gibt’s so leider nicht mehr – aber es gibt vergleichbare Modelle * mit ähnlichen Maßen und richtig guten Bewertungen, die genauso ihren Job machen.

Update: Inzwischen testen wir eine noch kompaktere Spülschüssel aus PVC-Plane*. Extrem kleines Packmaß, dafür etwas weniger Volumen. Für uns vier reicht das völlig – vorausgesetzt, wir spülen regelmäßig nach jeder Mahlzeit.

Wäscheleine

Klar, theoretisch tut’s auch jede x-beliebige Schnur als Wäscheleine. Aber ganz ehrlich: Es gibt inzwischen so viele clevere Camping-Lösungen, dass man sich das Leben einfach leichter machen kann 😄.

Wir nutzen eine Wäscheleine, die komplett ohne Klammern auskommt – und genau das macht sie so genial. Sie besteht aus zwei miteinander verzwirbelten Gummibändern, die ordentlich Spannung aufbauen. T-Shirts, Socken & Co. werden einfach dazwischengeklemmt und halten bombenfest. Kein Gefummel, kein Verlieren von Klammern – einfach aufhängen, fertig. Dazu ist das Ganze super leicht und nimmt kaum Platz weg im Gepäck.

Klar, einen kleinen Haken gibt’s: Man braucht natürlich zwei Befestigungspunkte. Aber seien wir ehrlich – das Problem hat jede Wäscheleine, solange man keinen Wäscheständer mitschleppt 😉.

Was die Haltbarkeit angeht: Nach etwa drei Jahren war unsere erste Leine dann doch etwas ausgeleiert. Aber ganz ehrlich – bei der Nutzung völlig okay. Und weil uns bisher kein anderes System so überzeugt hat, ist direkt wieder die gleiche nachgezogen.

Wenn du sie suchst: Unsere ist die quietschgelbe Coghlans Bungee Wäscheleine*. Klein, praktisch – und irgendwie ein unscheinbarer Camping-Held.

Sonnensegel

Markisen am Campingbus kennt jeder – immer dabei, schnell ausgeklappt, klingt erstmal nach der perfekten Lösung. Aber: In der Praxis haben sie so ihre Tücken. Oft ziemlich unflexibel und je nach Gestänge auch nicht gerade die stabilste Angelegenheit, wenn mal Wind aufkommt 😬.

Wir haben deshalb lange nach einer Alternative gesucht, die drei Dinge vereint: schnell aufgebaut, platzsparend verstaut und flexibel einsetzbar. Gefunden haben wir sie schließlich im Sonnensegel von Kiravans – und das hat uns echt überzeugt 🙌.

Das Prinzip ist simpel: Das Segel wird einfach in die Kederschiene eingezogen. Durch seine besondere, leicht asymmetrische Form kannst du es super variabel aufbauen – klassisch als Dach oder mit einzelnen (oder allen) Ecken nach unten abgespannt, wenn du zusätzlichen Schutz vor Wind oder Regen brauchst. Gerade bei wechselhaftem Wetter ein echter Vorteil!

Leider scheint Kiravans unser Modell nicht mehr zu vertreiben. Hier habe ich Alternativen gefunden, die mir ebenfalls praktisch und schön erscheinen: qeedo Motor Tarp Universal*und Universal Zelt Auto für jedes Fahrzeug *.

Unten links die Mobicool-Kühlbox und darüber das Sonnensegel von Kiravans.

Mobicool-Kühlbox

Unser Anspruch beim Camping: möglichst autark unterwegs sein – also kein externer Stromanschluss nötig ⚡️. Dank Zweitbatterie im Bus war das lange auch überhaupt kein Problem. Handy, Tablet laden – läuft. Mehr brauchten wir jahrelang nicht. Unsere Lebensmittel lagen in einer klassischen passiven Kühlbox, bestückt mit Eisklötzen, die wir alle zwei Tage erneuert haben. Funktioniert… aber naja 😅.

Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem man merkt: Ein bisschen mehr Komfort wäre schon ziemlich nice. Also haben wir aufgerüstet – und uns eine Kompressor-Kühlbox gegönnt. Klar, die sind in der Anschaffung teurer, aber dafür deutlich effizienter im Verbrauch und auch mal unempfindlich, wenn sie nicht 100 % gerade stehen. Pluspunkt: angenehm leise. Sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist, macht sie erstmal Pause und springt nur gelegentlich wieder an. Bedeutet: Nachts im Bus? Kein störendes Brummen, kein Problem beim Schlafen.

Nach ein bisschen Recherche ist es bei uns die Mobicool MCF40* mit 38 Litern geworden. Preis-Leistung hat uns hier einfach überzeugt.

Und was sollen wir sagen: Nach zwei Jahren im Einsatz sind wir immer noch happy. Endlich konstant kalte Getränke – ein echter Luxus auf dem Campingplatz. Klar, komplett autark betreiben ist ein kleines Setup-Thema, aber spätestens wenn du abends mit einem eiskalten Drink vor dem Bus sitzt, weißt du: Hat sich absolut gelohnt.

Die Kompressor-Kühlboxen von Mobicool gibt’s übrigens in mehreren Größen. Da sich die 38-Liter-Version nur in der Höhe von der 31-Liter-Variante unterscheidet, haben wir direkt zur größeren gegriffen. Ein bisschen mehr Platz schadet einfach nie.

Möbel

Zur Grundausstattung beim Camping gehören für uns ganz klar Möbel, die drei Dinge können: schnell aufgebaut sein, wenig wiegen und zusammengeklappt kaum Platz wegnehmen. Klingt simpel – ist aber gar nicht so leicht zu finden 😄.

Einen Tisch würde ich dir hier super gerne empfehlen… aber unser Lieblingsstück ist inzwischen ein echtes Unikat: rund 40 Jahre alt und nicht mehr wirklich irgendwo zu bekommen. Im Vergleich zu modernen Campingtischen ist er klein, herrlich simpel und genau deshalb perfekt für uns. Kaum aufgebaut, super platzsparend – und nachdem die alte Platte etwas gelitten hatte, hat mein Mann ihm einfach eine neue Holzplatte verpasst. Seitdem lieben wir ihn noch mehr.

Was ich damit sagen will: Es lohnt sich absolut, auch mal nach älterem Camping-Equipment Ausschau zu halten. Klar, moderne Möbel sind oft leichter geworden – aber früher wurde oft kompakter gedacht. Und gerade wenn Stauraum knapp ist, kann das ein echter Vorteil sein.

Update aus unserem Setup: Unter unseren Möbeln liegen mittlerweile Teppiche – und das macht einen riesigen Unterschied. Gerade auf Wiese, die morgens auch mal feucht ist, ist das Gold wert. Außerdem bringt es direkt dieses gemütliche „Draußen-Wohnzimmer“-Gefühl rein, das wir so lieben. Früher hatten wir klassische Flickenteppiche: schön gemütlich, aber leider echte Feuchtigkeitsmagneten 😅. Inzwischen nutzen wir einen wasserdichten Teppich aus Kunststoff*, der mit seinem Boho-Look auch optisch echt was hermacht.

Auch beim Thema Stühle haben wir eine Lösung gefunden, die perfekt zu unserem Platzproblem passt: den Expander Campingstuhl* von Front Runner. Ganz ehrlich – der bequemste Stuhl der Welt ist es nicht. Aber das extrem kleine Packmaß macht ihn für uns unschlagbar. Wenn jeder Zentimeter zählt, weiß man das schnell zu schätzen 😉.

Und dann gibt’s da noch unser kleines Luxus-Upgrade: ein Faltsofa. Anfangs waren wir skeptisch, ob wir den Platz dafür „opfern“ wollen – aber nach den ersten Abenden war klar: Das bleibt. Super bequem, perfekt zum Einkuscheln und genau das Teil, das den Campingplatz endgültig zum Wohnzimmer macht.

Alter Tisch, neu gemacht. Auch der linke Stuhl ist schon ca. 50 Jahre alt.

Was ist dein Lieblings-Camping-Zubehör?

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