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12 Camping-Profis verraten ihre Must-haves beim Camping mit Kindern

Camping ist für Familien die perfekte Urlaubsform. Aber gerade Camper-Neulinge können vor dem ersten Campingtrip überwältigt sein angesichts der Vielzahl an angebotener Ausrüstung. Was sind also die absoluten Must-haves beim Camping mit Kindern?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich erfahrene Blogger und Bloggerinnen befragt, die über umfangreiches Camping-Know-how verfügen, und ihre Antworten sind einfach fantastisch. Von praktischen Ausrüstungsgegenständen bis hin zur richtigen Einstellung findet ihr hier eine Menge Ideen und Inspirationen. So wird der nächste (oder erste) Campingausflug mit den Kindern garantiert zum Erfolg.

Eins kann ich bereits vorab verraten: Das wichtigste Ziel besteht darin, gemeinsam als Familie eine gute Zeit zu haben, und dafür benötigt man weniger, als manche vermuten würden.

Viel Spaß beim Lesen der Antworten (in alphabetischer Reihenfolge der Blog-Namen):

Inhaltsverzeichnis


Steffi von adailytravelmate.com

Ich bin Steffi, Autorin des Reise- und Outdoorblogs a daily travel mate. Auf meinem Blog gibt es unzählige Tipps zum Reisen und Wandern mit Kindern. Wir sind am liebsten in der Natur unterwegs und waren natürlich auch schon campen.

Mein absolutes Must-Have ist die richtige Erwartungshaltung. Ich bin berufsbedingt sehr viel in den sozialen Medien unterwegs und sehe unglaublich viele gestellte Bilder. Familien, die in einer traumhaften Idylle am Campingtisch sitzen, der selbstverständlich liebevoll gedeckt und dekoriert ist, im Hintergrund steht der aufgeräumte Camper. Ganz ehrlich? Diese Inszenierung hat nichts mit der Camping-Realität von Familien zu tun. Vor allem Camping-Neulinge sollten sich schleunigst davon befreien, dass ein Camping-Urlaub mit Kindern so abläuft und so aussieht. Genießt eure gemeinsame Zeit auf engem Raum, in der Natur, mit schmutzigen Füßen, zerzausten Haaren und dem Chaos im und um den Camper, das zumindest bei uns ausbricht, sobald wir unserem Platz für die Nacht gefunden haben.

Wer auf ein praktisches Gadget als Tipp wartet: Wir vereisen nie ohne genügend Jutebeutel. Die Dinger brauchen wir auf Campingplätzen ständig und als Familie meist mehr als einen gleichzeitig: Für die Dusche, als Brötchenbeutel, als Einkaufstasche für einen schnellen Einkauf, als Spielzeugbeute, für Dreckwäsche und, und, und.



Anne und Freddy von bullikinder.de

Wir sind Anne und Freddy und gemeinsam mit unseren beiden Söhnen (7 und 9 Jahre) reisen wir seit 5 Jahren bei jeder Gelegenheit in unserem blauen T4. Gemeinsam haben wir nun schon einige europäische Länder erkundet und wir möchten noch viele neue entdecken. Auf unserem Blog bullikinder.de berichten wir über unsere Erfahrungen über das Reisen mit Kindern. Wir teilen gerne unsere Erlebnisse und geben Tipps, z. B. zu Rezepten für Unterwegs, Wanderungen oder Produkttests. Wir freuen uns sehr darüber, wenn wir viele Familien dazu motivieren können, selbst mit ihren Kindern Abenteuer zu erleben!

Bei der Frage nach einem Camping Must-have fallen einem ja in der Regel Produkte ein. Welche, die so essentiell sind, dass es ohne eben nicht gehen kann. Klar gibt es auch bei uns solche Produkte, die uns das Reisen mit Kindern sehr erleichtern, z. B. unsere eigenen Toilette an Bord (die uns schon so manches mal gerettet hat…).

Allerdings können wir rückblickend sagen, dass wir auch ohne besondere Ausstattung wunderschöne Reisen mit unseren Kindern hatten. Gestartet sind wir mit Auto und Zelt, ohne besonderes Equipment. Wir würden sagen, das Wichtigste ist die Abenteuerlust und der Wunsch, gemeinsam Erinnerungen zu schaffen und etwas zu erleben! Wir erzählen uns so häufig Zuhause von unseren Erlebnissen auf Reisen und unsere Kinder können sich oft noch an Situationen erinnern, die sie als ganz junge Kinder erlebt haben. Zum Beispiel als K. mit 2 Jahren in Frankreich auf einem Esel geritten und dabei eingeschlafen ist 😊

Wir würden gerne dazu ermutigen, einfach mal loszulegen und weniger auf Equipment als auf Abenteuerlust zu setzen. Und wenn dann noch irgendwann eine eigene Toilette mitfährt ist doch alles in Butter. 



Johanna von butwhynot.eu

Ich bin Johanna. Schon immer ein bisschen verliebt in das Reisen, in neue Länder, Kulturen, Gerüche, Geschmäcker, Sprachen und Menschen. Wie gut diese Leidenschaft mit zwei kleinen Kindern zu vereinen ist, darüber schreibe ich auf meinem Blog butwhynot. Dort findet ihr Inspiration rund um das Reisen mit Kindern, Reiseberichte, Tipps & Tricks. Und hoffentlich habt ihr danach direkt Lust, euch in das nächste Abenteuer zu stürzen.

Wer Lust hat, live mit uns unterwegs zu sein kann auch gern auf Instagram vorbeischauen:

https://www.instagram.com/butwhynot.eu/

Unerlässlich für ein gelungenes Abenteuer mit Kindern, ist für mich eine ordentliche Portion Gelassenheit. Das Frühstücksbrot schmeckt da drüben bei dem Kletterbaum viel besser als am Tisch, der Staub auf dem Weg ist lustiger zum Spielen als jeder Buddelkasten, Mittagsschlaf geht genauso gut unterwegs und Füße waschen ist ohnehin überbewertet. Nur wenn es gelingt, den Alltag mit seinen Strukturen und Regeln loszulassen, auch wenn es nur ein klitzekleines bisschen ist, dann stellt sich dieses wundervolle Gefühl von Freiheit ein, was Camping so besonders macht. 



Monika und Sereina von campingmitkind.com

Wir sind Monika und Sereina von campingmitkind. Uns verbindet die Liebe zum Reisen, insbesondere zum Campen mit der Familie, und noch so einiges mehr. Auf unserem Blog schreiben wir über unsere Campingreisen mit unseren Familien, bewährte Tipps und Tricks rund um den Campingalltag mit Kindern, köstliche Rezepte aus der Campingküche und unser Herzensstück: Unsere Campinggeschichten für Kinder. 

Unsere Familie besteht aus vier Personen. Damit unsere Campingreise ein gelungener Urlaub wird, braucht jeder von uns etwas anderes mit. 

Bei unseren Töchtern sind seit Jahren die absoluten Must-Haves ihre Roller. Sobald unser Wohnmobil auf der Parzelle steht, sind die Roller eines der ersten Dinge, die wir ausladen. Während wir Erwachsenen uns um den Aufbau von Tisch und Sesseln kümmern, düsen die beiden bereits über den Campingplatz. Das ist super, weil wir im Vorfeld meist lange gesessen sind und sie sich dadurch sowohl auspowern als auch den Campingplatz kennenlernen können. Ein Thema ist dabei allerdings das Aufsetzen des Helmes. Zuhause sind sie nie ohne unterwegs. Am Campingplatz hingegen bleiben sie auch gerne mal beim Wohnmobil zurück.

Die weiteren Must-Haves unserer Kinder haben sich im Laufe der Zeit geändert. Früher waren die Lieblingskuscheltiere ganz wichtig, jetzt kommt nur ein Kleines mit. Früher durften wir nicht ohne ihre Kameras verreisen, jetzt sind es die Handys, die Priorität haben.

Im Campingurlaub kocht fast ausschließlich mein Mann. Da er am liebsten im Freien kocht, muss die Kochplatte mit. Diese kommt auf ein passendes Gestell und fertig ist die Outdoor-Küche. Damit niemand verhungert – was bei angehenden Teenagern schnell der Fall sein kann – nehmen wir für die Anreise und die erste Mahlzeit am Campingplatz alle nötigen Lebensmittel mit. Den Rest kaufen wir vor Ort. Meist bleiben wir kurz vor dem Campingplatz bei einem Lebensmittelgeschäft stehen und decken uns mit allen nötigen Zutaten ein. Das hat die Vorteile, dass wir nicht zu viel Gewicht haben und die Lebensmittel unseres jeweiligen Reiselandes kennenlernen.

Für mich sind zwei Sachen im Campingurlaub sehr wichtig und müssen unbedingt mit:

  • meine Schreibsachen
  • meine Kamera

Meine Schreibsachen schleppe ich überall hin. Früher habe ich geschrieben, während meine Kinder am Spielplatz gespielt oder im Sand Burgen gebaut haben. Mittlerweile sind sie schon oft ohne mich unterwegs. Dann sitze ich in meinem Campingstuhl oder auf einem Stein am See und genieße meine Schreibzeit. Daher packe ich jede Menge Stifte und Papier ein. Außerdem begleitet mich mein Fotoapparat. Im Alltag nehme ich mir selten Zeit, um dieser Leidenschaft nachzugehen. Beim Campen habe ich genug Muße dafür. Der einzige Nachteil: Wenn wir uns nach dem Urlaub die Fotos anschauen, sieht es meistens so aus, als wäre ich gar nicht dabei gewesen, da ich immer nur hinter der Kamera stehe.

Das sind Sereinas absolutes Must-Haves beim Camping mit Kindern:

Wir sind auch zu viert unterwegs, haben neben einem Vorschulkind aber noch ein Baby mit und dementsprechend sind unsere 10 wichtigsten Sachen:

  • Windeln und Wickelzeugs 
  • Schnuller und Plüschtier
  • Kinderwagen (Sohnemann schläft nur dort, außer nachts..) 
  • Sonnenschutz wie Creme, Hüte, Sonnenschirm.. 
  • Im Sommer unseren Ventilator zum Schlafen 
  • Etwas zum Knabbern und Trinken 
  • (Sand) spielzeug und Schwimmhilfen
  • Mückenspray für Italien 
  • Ersatzgewand und Walkie Talkie
  • Und für uns Erwachsenen Handy als Navi/Ablenkung/Kommunikationsmittel, unsere Pässe und Sonnenbrillen 😎 ich stecke für die Autofahrt immer ein Buch ein, komme aber sehr selten zum Lesen! 


Angret von gesundheitsdetektivin.de

Meine Name ist Angret und ich bin als Gesundheitsdetektivin bekannt. Als ganzheitliche Gesundheitsexpertin ist mir nicht nur die Balance zwischen Körper, Seele und Geist wichtig, sondern beziehe in meinen Coachings auch die Umwelt – und Lebensbedingungen mit ein.

Seit Jahrzehnten sind wir überzeugte Zeltcamper und nutzen als Familie mit zwei Kindern diese Art des Urlaubens nicht nur als  kleine Fluchten aus dem Alltag, sondern auch für die Rückbesinnung, was im Leben wirklich wichtig ist. 

Auf meinem Blog schreibe ich nicht über ganzheitliche Gesundheitsthemen, vollgepackt mit alltagstauglichen Umsetzungstipps, sondern nehme Dich auch mit auf unsere ganz persönliche Reise in ein Leben im Tiny House. Camping ist somit für uns weit mehr als nur günstiges Familienreisen. 

Du findest mich online auf meiner Homepage und auf Instagram: https://www.instagram.com/gesundheitsdetektivin/

Als ich meinem 10-jährigen Sohn gestern diese Frage stellte, sagte er ohne lange zu überlegen:

Ein Zelt. Erst wollte ich diese Antwort als zu lapidar abtun, doch dann dachte ich länger darüber nach  und merkte : „Ne, genau das ist!“

In Zeiten, wo Campingurlaub für viele mittlerweile große Wohnwagen, große Camper bedeutet, ausgerüstet mit vielen Luxusgütern, ist Zelten längs nicht mehr gleichgesetzt mit Familiencamping.

Natürlich:  Jeder wie er will. 

Doch eins geht leider aus meiner Sicht auch damit verloren: Die Erdung und Verbundenheit mit der Natur, die Du nur wortwörtlich erhältst, wenn Du quasi auf dem Boden schläfst. Und Du Dich reduzieren musst auf wenige wichtige Dinge. 

Für uns ist das auch der Schlüssel für mein zweites und eigentlich wichtigstes Must have: Die Bereitschaft, sich auf den Flow des Campings und dem Sein in der Natur einzulassen und dieses vor allem auch mental zuzulassen.

Denn was wünschen wir uns doch alle im Urlaub? Entspannung und Erholung. 

Für viele bleibt das ein Widerspruch, wenn sie an Urlaub mit Kindern denken. 

Doch all das finden wir: Wenn wir es zulassen und uns dem Rhythmus der Natur anpassen, uns treiben lassen und viel Muss des Alltags in Können umwandeln. 

Eins darf deshalb auch nicht in unserem Gepäck fehlen: Ein Schnitzmesser.

Gemütlich am Lagerfeuer sitzen und Holz schnitzen holt die Kinder und auch uns in das Hier und Jetzt und damit ins Urlaubsglück.



Tanja von taklyontour.de

Ich bin Tanja und vereine meine Liebe zum Reisen und Schreiben auf meinem Reise- und Campingblog Takly on tour. Dort geht es um das weltweite Reisen im Wohnmobil (mit Kind) und dich erwarten eine Menge Erfahrungen und Praxistipps.

Ich habe lange überlegt, auf welche Ausrüstung wir mit Kind auf keinen Fall verzichten wollten. Mit Baby waren es Laneyards, mit Kleinkind die Picknickdecke und mit größerem Kind die Spielkiste. All die Dinge sind praktisch, jedoch nicht unverzichtbar. 

Stattdessen lautet meine Antwort „Gelassenheit und Flexibilität“. Denn das ist für mich das wichtigste Must-Have beim Camping mit Kind, unabhängig davon wie alt es ist. Wenn man gemeinsam eine gute Zeit hat und es allen gut geht, wird der Campingtrip schön.

Gelassenheit und Flexibilität heißt in diesem Fall, aufeinander eingehen, auch mal Pläne über den Haufen zu schmeißen. Ausflugsziele auszulassen oder einfach mal einen Tag länger zu bleiben, wo es schön ist, anstatt direkt am nächsten Tag weiterzufahren. Nicht auf Teufel komm raus die 320 Kilometer fahren zu müssen, sondern einfach mal anhalten und durch ein Städtchen schlendern und ein Eis essen oder unterwegs einen Tierpark besuchen. Einfach mal erst Mittags losfahren, oder auch den Fahrtag schon mittags zu beenden, wenn man merkt das Kind ist heute nicht gut drauf.

Das ist einer der Gründe, warum bei uns der Weg das Ziel ist und nicht ein x-beliebiger Urlaubsort. 



Jasmin und Jonas von trustandbreathe.com

Wir sind Jasmin und Jonas und reisen seit 2019 mit unseren zwei Kindern und mittlerweile zwei Hunden im Wohnmobil durch Europa. Wir sind aus Deutschland abgemeldet und  unterrichten unsere Kinder selbst. Bis vor einem Jahr hat Jonas noch festangestellt in seinem alten Job weitergearbeitet. Letztes Jahr haben wir dann den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und arbeiten nun als „Content Creator“. Jonas ist seiner Leidenschaft der Fotografie gefolgt und Jasmin hat sich den Traum ihrer Yoga-Trainer  Ausbildung erfüllt.

Wir haben in den letzten vier Jahren gemerkt, dass wir wirklich wenig brauchen um glücklich zu sein. Mittlerweile reisen wir sogar ohne Stühle und Tisch. Wir haben sie einfach so unglaublich oft nicht aufgestellt. Dafür sind nun auf unserer Schwedenreise die Fahrräder dabei. Es gibt in unseren Augen gar nicht den optimalen „Must Have Hack“ oder eine Sache, die immer dabei sein sollte. Wir denken da sollte jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln und es gibt unzählige gute Packlisten.

Was wir als unsere Stärke und als notwendig sehen, um unseren Lebensstil zu leben, ist es im Alltag flexibel zu bleiben. Von typischen Routinen sollte man sich beim Reisen mit Kindern, wenn man nebenbei arbeitet und man keine Kinder- Betreuung in Anspruch nehmen kann, verabschieden. Bei unerfüllten Bedürfnissen und Vorstellungen vom Tag ist auf so engem Raum sonst Streit vorprogrammiert.

Unser Tipp ist deshalb, sich von dem starren Denken zu lösen, alles zu einer Uhrzeit erledigen zu müssen. Es bringt viel mehr Harmonie und Ruhe in das Reiseleben, wenn man lernt flexibel auf die Gegebenheiten zu reagieren. Wir arbeiten, wenn einer von uns sich mit den Kindern beschäftigt oder sie gerade vertieft alleine spielen. Oft arbeiten wir am Abend und bis spät in die Nacht oder direkt früh morgens nach dem Aufstehen.

Es ist genauso wichtig darauf zu achten, dass alle Familienmitglieder ihren Rückzugsraum/zeit bekommen, wenn sie es brauchen. Wir haben in den letzten vier Jahren für uns gemerkt, dass uns ein Denken und Planen in „Tageseinheiten“ dabei hilft, unseren Familien- und Arbeitsalltag harmonischer zu gestalten. Wir legen jeden Tag neu fest, was heute wichtig ist und umgesetzt werden sollte.

Ausrüstungstechnisch ist uns für uns alles besonders wichtig, dass uns autark frei stehen lässt. So können wir unabhängig von Campingplätzen absolut frei reisen. Lieben wir! Das ist besonders außerhalb der Saison von großem Vorteil, wenn die meisten Plätze geschlossen haben und es reduziert ungemein die Kosten.



Tina und Pascal von viercampen.de

Tach zusammen!
Wir sind Tina & Pascal. Vor knapp 2 Jahren haben wir unser Sparschwein geplündert, ein altes Wohnmobil gekauft, es auf den Namen Hilde getauft und die alte Dame etwas aufgehübscht. Seitdem Reisen wir wann immer es möglich ist mit unseren 2 Kindern durch aller Herren Länder (naja ok, sagen wir mal Europa 😉 )
Was wir dabei so erleben, wie wir die Camperkids bei Laune halten, wie ihr euch bei Problemen oft selber helfen könnt – das alles und noch viel mehr findet ihr auf unserem Blog „Viercampen.de“. Eine eigene Reihe mit Know How & Tipps für Campinganfänger gibt’s übrigens auch. Hüpft gern mal rüber, wir freuen uns 😉

Was unser Campingleben mit Kindern wirklich leichter macht und für uns mittlerweile unverzichtbar ist, ist unsere kleine Box mit Spielsachen für die Fahrt, die immer in Reichtweite der Kids steht. Dort sind viele Kleinigkeiten drin (im Urlaub gesammelte Ü-Eier Figuren, Spielzeugautos, Stifte & Papier, kleine Spiele wie Autobingo, Zauberböcke, etc.), mit denen sie sich während der Fahrt, aber auch zwischendurch immer gern und relativ lange beschäftigen. Vor jeder Reise wird etwas durchgetauscht und es kommt etwas Neues dazu. Es muss nichts Teures sein, ein neuer Impuls wirkt oft schon Wunder.

Außerdem gibt es bei uns “Hilde Spielzeug“ – Dinge die immer im Wohnmobil bleiben. Wir dachten das gäbe Diskussionen, aber die Kinder fanden die Idee super und freuen sich immer sehr auf die Sachen.

Aber das allerwichtigste „Must have“ ist für mich mittlerweile etwas ganz abseits des Materiellen, etwas das oft im Alltag richtig schwer fällt und was wir auch auf Reisen immer wieder üben muss: die Gelassenheit. Die Dinge nicht so ernst zu nehmen und 5e auch mal grade sein lassen, diese Leichtigkeit fehlt im Alltag so oft. Doch gerade beim Reisen und auf engem Raum ist das aber sehr wichtig. Wenn die Kinder mal nicht ins Bett wollen, eine Extrarunde Fernsehen schauen möchten weil das Wetter doof ist oder noch ein Eis möchten obwohl das erste grad erst verputzt ist… dann ist das eben so. Der Alltag ist hart genug, wir sind im Urlaub. Also, lasst die Seele baumeln und allzeit gute Fahrt 😉


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2 Comments

  1. Hallo liebe Nina!
    Der Blogartikel ist super informativ und abwechslungsreich geworden.

    Vielen Dank dafür 🌟❤️

    Herzlichen Gruß aus Österreich,
    Sereina

    • Liebe Sereina, vielen Dank – ich finde die Antworten auch großartig! So schön, dass ihr mitgemacht habt 😊

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